Aktuelle Information zum Bereich Pflege und Senioren

Über 80 Pflege-Einrichtungen der Diakonie Hamburg versorgen in der ambulanten und stationären Pflege ihre Kundinnen und Kunden, die Bewohnerinnen und Bewohner weiter. Ab Montag, den 18.05.2020 gilt für alle stationären Einrichtungen eine gelockerte Besuchs- und Betretungsregelung (www.hamburg.de/verordnung, siehe § 40) bis 30.06.20.

  • Nur eine fest benannte Person pro pflegebedürftiger Person darf besuchen mit vorheriger Anmeldung, Terminabstimmung und im Rahmen von Hygiene- und Abstandsregeln.
  • Mindestens ein einstündiger Besuch pro Woche ist möglich, in Abstimmung mit der Einrichtung max. 3 Stunden
  • Treffen finden statt in extra hergerichteten Räumen, die möglichst außerhalb der Einrichtung sein sollen (z.B. in Zelt-Pavillons, Containern)
  • Ein Besuch im Zimmer ist nur im Ausnahmefall bei immobilen Bewohnerinnen und Bewohnern möglich
  • Sollte es ein Infektionsgeschehen und damit eine Isolierung von Bewohnerinnen und Bewohnern in der Einrichtung notwendig sein, ist ein Besuch für Niemanden möglich, auch nicht außerhalb des Gebäudes.

Ausnahmen dürfen Träger nur bei berechtigtem Interesse im Einzelfall (zum Beispiel im Rahmen der Sterbebegleitung, gegebenenfalls unter Auflagen) zulassen.

Sie können die diakonischen Einrichtungen telefonisch oder per Mail erreichen: Alle stationären Pflege-Einrichtungen finden Sie hier. Unsere Pflege-Einrichtungen unterstützen auf vielfältige und kreative Art viele Formen des Kontaktes zwischen Angehörigen und Bewohnerinnen und Bewohnern, z.B. mit Brief-Aktionen, Video-Telefonaten.

Alle Pflegedienste der Diakonie finden Sie hier. 

Unsere Tagespflege-Einrichtungen sind ebenfalls gemäß Verordnung geschlossen. Für bestehende Gäste, für die keine andere Betreuung organisiert werden kann, darf die Betreuung in absoluten Ausnahmefällen fortgesetzt werden. Dieses organisieren unsere Einrichtungen vor Ort.

Die Hamburger Angehörigenschule bietet wieder Kurse an. Alle Kurse finden unten der Beachtung der aktuellen Abstands- und Hygieneregelungen statt. Zusätzlich werden Online-Videos und Online-Kurse angeboten. Angehörige von Pflegebedürftigen, die durch die momentane Situation belastet sind oder die Fragen rund um die Pflege haben, melden sich gerne direkt per Telefon 040 416 24 651 oder Mail bei der www.hamburgerangehoerigenschule.de

Das Demenz-Sorgentelefon der Diakonie ist für Angehörige weiterhin erreichbar unter der Nummer 040 30 620 - 349 (Montag - Freitag, 9 - 12 Uhr).

Die Evangelischen Seniorentreffs der Diakonie dürfen mit Wirkung vom 27.05.2020 Kurse oder andere Gruppenangebote mit einem festen Teilnehmerkreis anbieten, wenn sie die Einhaltung eines von ihnen erstellten und dokumentierten Schutzkonzepts gewährleisten (siehe dazu §32 der Verordnung). Die Treffs haben den Kontakt zu den Besucherinnen und Besuchern auf telefonischem und digitalem Wege aufrecht erhalten und haben einige Angebote wie Gedächtnistraining, Englischkurs und Bewegungsangebote auf kreative Weise angepasst. Mehr Infos und den Kontakt zu den Evangelischen Seniorentreffs finden Sie hier. 

Viele Gemeinden bieten auch Nachbarschaftshilfe für die Seniorinnen und Senioren an und sind wie immer auch bei seelischen Nöten ansprechbar. Eine Evangelische Kirchengemeinde in Ihrer Nähe finden Sie unter www.kirche-hamburg.de/gemeinden.html

 

Senioren - Corona Hamburg Hilfe Diakonie

Aktuelle Information zum Bereich Hospiz- und Palliativarbeit

Die Einrichtungen der Hospiz- und Palliativarbeit sind auch und gerade in diesen herausfordernden Zeiten für schwerstkranke und sterbende Menschen und ihre Angehörigen da. Es gibt Einschränkungen und Auflagen im Hinblick auf persönliche Beratung und Besuche.

Besonders hinweisen möchten wir an dieser Stelle auf die Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten der Ambulanten Hospizdienste. Die fachliche Beratung zu den Problemlagen und Möglichkeiten im Zusammenhang mit lebensbedrohlicher Erkrankung, Sterben, Tod und Trauer erfolgt auch weiterhin wie bisher immer im ersten Schritt am Telefon. Die seelsorgerliche und psychosoziale Begleitung von Betroffenen und/ oder deren Angehörigen findet telefonisch durch die Koordinatorinnen, Koordinatoren und Ehrenamtliche statt.

Eingeschränkt bzw. gänzlich eingestellt im Rahmen der Verordnung sind die Besuche der Ehrenamtlichen und z.B. die Veranstaltung von Trauergruppen (viele Dienste bieten hier Alternativen, z.B. Trauer-Sprechstunden). Die Telefonnummern der ambulanten Hospizdienste der Diakonie finden Sie in dieser Übersicht.